Fragen rund um Excellence-Driven Coaching

Oft gestellte Fragen schnell beantwortet

Was zeichnet die Coaching-Boutique Excellence-Driven aus?

Wie es der Name „Excellence-Driven“ verspricht, ist es unser Anspruch, ein exzellenter Partner zu sein – ein Partner, der Einzelpersonen, Tandems oder Teams auf dem Weg begleitet, das vorhandene Potenzial bestmöglich zu entfalten und systemische Zufriedenheit zu erlangen.

(1) Ein Partner, der den Anspruch an sich hegt, fachlich und inhaltlich bestmöglich qualifiziert zu sein und sich in einem stetigen, iterativen Lernprozess befindet
(2) Ein Partner, der ein bedürfnis- und lösungsorientiertes Angebot kreiert, sodass die Klient:in dort abgeholt wird, wo sie/er sich befindet und die Hilfestellungen bekommt, die sie/er aktuell benötig – mithilfe von (a) wissenschaftlichen und evidenzbasierten Reflexionsmodellen, um die eigene Wahrnehmung zu erweitern, entscheidungsfähig zu werden und sich nachhaltig selbst zu organisieren sowie (b) einem feinfühligen und strukturierten Vorgehen in Form von qualitätssichernde Fragen und unter Anwendung von Taxonomiestufen, sodass ein wirklicher Know-how Transfer stattfinden kann
(3) Ein Partner, der ein bestmögliches Setting in Bezug auf die Kommunikation, Organisation und Vertraulichkeit bietet, das den Veränderungsprozess positiv beeinflusst

Ganz im Sinne der Maxime „Excellence-Driven" unterstützt der Coach den jeweiligen Entwicklungsprozess mit dem Ziel, sich selbst zu gegebener Zeit überflüssig zu machen.

Zu welchen Menschen passt das Coaching?

Das Coaching ist für "excellence-driven people" konzipiert, die als Einzelperson, als Tandem oder Teams das Beste aus Ihren individuellen Möglichkeiten herausholen möchtenHoch- und Spezialbegabte sowie ambitionierte Menschen unterschiedlicher Wirtschaftsbranchen, aber auch aus dem Sport und der Musik.

Hierbei ist der aktuelle Stand in Bezug auf die Expertise, das Senioritätslevel, die Funktion oder Position und die Branche weniger wichtig, sondern es steht das verbindende Element im Vordergrund, das eigene Potenzial bestmöglich entfalten zu wollen. Klient:innen haben tendenziell ein hohes intellektuelles Potenzial oder weisen andere Begabungsbereiche auf und stehen trotz dieser Talente in diversen Bereichen vor unterschiedlichen Herausforderungen, die Ihr Tun positiv und/oder negativ beeinflussen. Sie sind intrinsisch motiviert, haben einen hohen Anspruch an sich, zeichnen sich durch eine erhöhte Sensibilität und Sensitivität aus und möchten einen Impact auf ihre Umwelt haben – ob als Unternehmer:in, Manager:in, Jurist:in, Architekt:in, Sportler:in, Musiker:in oder Expert:in auf einem anderen Gebiet.

Das Coaching eignet sich daher für systemisch denkende und handelnde Menschen,
(1) die bereits "erfolgreich" sind und Ihre Performance steigern möchten, ohne jedoch physischen und mentalen Raubbau zu betreiben sowie
(2) die nicht die typischen Attribute einer High-Performer:in in sich vereinen (möchten), aber spüren oder bereits gezeigt haben, dass in ihnen ein enormes Potenzial steckt, sie dies aber (noch) nicht kanalisieren und aus, teilweise undefinierbaren Gründen nicht oder nicht beständig abrufen können; dies aber möchten.

Bei welchen Themen kann das Coaching unterstützen?

Der Fokus des Coachings liegt auf beruflichen Themen, wenn auch das Coaching-Thema systemisch bearbeiten werden soll, da alle Lebensbereiche in Beziehung stehen und wechselseitig auf sich Einfluss nehmen.
Da das Coaching modular aufgebaut ist und eine Vielzahl an Tools zur Reflexion und Lösungsfindung vorhanden sind (siehe auch nächster Menüpunkt), kann es auf jegliche Herausforderungen abgestimmt werden, wenn auch eine emotionale und rationale Analyse der IST-Situation üblicherweise die Basis eines jeden Coachings ist, um den wahren Kern und die relevanten Zusammenhänge des Themas zu identifizieren.

Folgend eine Auswahl zu intra- und interpersonellen Themen:

  • Strategische Ausrichtung und eigene Veränderungsprozesse
  • Individuelle Vision, systemische Ziele und Priorisierung
  • Eigener Anspruch, Leistungsdruck und Blockaden
  • Anspannung und Entspannung als Perfektionist:in
  • Systemische Selbstführung und die Führung von anderen
  • Kommunikation und Konflikte mit Kolleg:innen

Folgend eine Auswahl von Themen für Hoch- und Spezialbegabte (in Organisationen):

  • Identifikation und Reflexion der Persönlichkeitseigenschaften
  • Kanalisierung der Begabungen und vielfältigen Interessen
  • Identifikation von personenspezifischen Hindernissen
  • Umgang mit der erhöhten Sensibilität und Sensitivität (Reizüberflutung)
  • Kommunikation und Interaktion mit NICHT-Hochbegabten (als Vorgesetzte/r, mit der/dem Vorgesetzten, als Teils eines Teams)
  • Hoch-Spezialbegabte als Teil eines Fach-/Führungs-Tandems mit einer Person mit komplementären Fähigkeiten
  • Begabungsorientierte Positionierung im Unternehmen
Welche Tools werden im Coaching-Prozess angewendet?

Auch wenn vom Coaching-Thema abhängt, welche Tools zur induktiven und deduktiven Reflexion und Ableitung von Erkenntnissen und Veränderungsmaßnahmen eingesetzt werden, stehen u.a. folgende wissenschaftliche uns evidenzbasierte Modelle für die das Coaching mit Einzelpersonen, Tandems und Teams im Fokus:

  • 4 Felder Modell zur systemischen Reflexion
  • Neues St. Gallener Management Modell
  • Emotional Performance Profile (EPP) = Individuelle Motiv- Werte- und Persönlichkeitsstruktur
  • Systemisches Kompetenzmodell
  • Motiv-Verhalten-Wert-Kontext-Modell (MVWK Modell)
  • Aufgaben der Selbstführung und Systemische Führungsaufgaben
  • Kommunikationsmodell der Transaktionsanalyse inkl. Innere Antreiber
  • Johari Fenster, Konfliktlösungsmuster & Konflikttreppe
  • Teamphasen & Teamaufgaben
  • Somatische Marker (Feedbacksystem des Körpers)
  • Modell der systemischen Gesundheit
  • Visionsbox, Modell zur Biografiearbeit
  • Potenzial- & Motivorientiertes Job-Profil
  • Modell der multiplen Intelligenzen
  • Audio-visuelles Priming

Modelle für das Coaching mit Hoch- & Spezialbegabten (branchen- und funktionsübergreifend)

  • Stereotypische Charakteristika von Hochbegabten
  • Embodio-Modell zur Identifikation personenspezifischer Hindernisse
  • Interaktionsperspektiven zwischen Hoch- und Normalbegabten
Wieso Coaching für Hoch- & Spezialbegabte?

Die größte Stärke und zugleich die größte Schwäche von Hochbegabten sind also die Komplexität ihres Denkens, die Sensibilität ihres Gefühlslebens und die Differenziertheit ihrer Wahrnehmung“, formulierte der deutsche Psychologe Jürgen vom Scheidt zutreffend. Sie "fühlen und interagieren anders".

Eindimensional betrachtet, sind Menschen mit einem IQ von 130 oder mehr, hochbegabt und somit mit einem hohen intellektuellen Potenzial ausgestattet. Mehrdimensional betrachtet, können Menschen in unterschiedlichen Bereichen überdurchschnittlich begabt sein, was sich in einer bestimmten Expertise und/oder intellektuellen Potenzial abzeichnet; vgl. auch das Modell der Multiplen Intelligenzen von Howard Gardner.

Das hohe Potenzial versetzt Hoch- und Spezialbegabte in die Lage, Herausragendes zu leisten bzw. zu bewirken. Sie tendieren aufgrund ihrer erhöhten Fähigkeit, etwas allumfassend und en Détail (rational & emotional) wahrnehmen zu können, aber auch dazu, zu blockieren, sollte ein Baustein im Setting (intra- und/oder interpersonell) nicht passen. Hoch- und Spezialbegabte können für Organisationen und Unternehmen fordernd sein, aber auch eine große Kraftquelle darstellen, um Lösungen neu zu denken und Innovation voranzutreiben.

Im Coaching "lernt" die/der Hoch- und Spezialbegabte ihr/sein hohes Potenzial zu kanalisieren, die individuellen Charakteristika einzuordnen und mit den personenspezifischen Hindernissen umzugehen. Auch werden die verschiedenen Perspektiven der Kommunikation mit Normalbegabten reflektiert, sodass eine erfolgreiche und zufriedenstellende Interaktion gelingen kann (siehe auch Embodio-Training).

Die Ansätze aus dem Management- und Team-Coaching unterstützen Hochbegabte dabei, sich, als "schnelle und komplexe Denker", zu strukturieren, Themen zu priorisieren und ihre Spezialbegabungen erfolgreich einzusetzen; und insbesondere sich zu entfalten und den Interessen zu folgen.
Die Erkenntnisse über die speziellen Denk- und Verhaltensmuster von Hochbegabten unterstützen wiederum auch Nicht-Hochbegabte dabei, ihr volles Potenzial abzurufen.

Worauf basiert das Coachingverständnis?

Das Coaching basiert auf dem systemisch-konstruktivistischen Management und Team Coaching der Neuen Hamburger Schule, indem Coaching-Themen ganzheitlich emotional und rational sowie induktiv und deduktiv betrachtet werden, sodass die/der Coachee perspektivisch in die Lage kommt, sich selbst neu zu organisieren, sodass diese/r damit nachhaltig und systemisch zufrieden ist:

  • Emotional & rational, indem die Motive- und Wertestruktur sowie die individuellen Charakteristika, Begabungen und Interessen als Basis des menschlichen Agierens gesehen werden und die zentralen Motivatoren sind
  • Induktiv & deduktiv-konstruktivistisch, indem der Coach durch spezielle, qualitätssichernde Fragestellungen sowie wissenschaftliche und evidenzbasierte Modelle die Reflexionsfähigkeit der/des Coachee anregt, sodass diese/r befähigt wird, sozusagen alle „Fakten und Beteiligte des Falls“ zu identifizieren und keine „blinden Flecke“ bestehen bleiben

Zudem fließen, nicht nur in das Coaching für Hoch- und Spezialbegabte, diverser Ansätze, Erkenntnisse und Theorien aus der Begabungsforschung des ICBF (Internationales Centrum für Begabungsforschung) ein, sondern auch das erlangte Know-how aus den unterschiedlichen (akademischen) Ausbildungen. Darüber hinaus wird das Coaching, wenn auch indirekt, von den beruflichen Erfahrungen als Pädagoge, Trainer, Manager und Unternehmensberater sowie dem Engagement im Leistungssport und im Profi-Musikbereich geprägt.

Wo und in welcher Form findet das Coaching statt?

Grundsätzlich findet das Coaching im gesamten DACH-Bereich (Deutschland, Österreich, Schweiz) stattfinden, wenn auch Hamburg und München die zentralen Standorte für Coachings (onsite) sind.

Je nach Format und Präferenz der Klient:in findet das Coaching onsite, online oder hyprid statt. Grundsätzlich ist ist ein persönliches Kennenlernen (onsite) zu Beginn der Coaching-Beziehung definitiv zu empfehlen, im weiteren Coaching-Prozess ist es nicht unüblich hyprid vorzugehen.

Aufgrund mittel- und langfristiger Projekte sind Coachings auch an unterschiedlichen Standorten (wie Berlin, Münster, Würzburg etc.) möglich – weitere Informationen auf Anfrage.

Kompakt-Coachings wie das Excellence Lab oder das Innovation Lab finden in der Regel in ausgewählten Hotels bzw. Destinationen statt, sodass man sich in entspannter Umgebung fokussiert auf das Coaching konzentrieren kann. Zusätzlich kann dies auch mit Sportangeboten der Destinationen (Golf, Tennis, Biking etc.) kombiniert werden.

Wie lange dauert ein Coaching?

Die Dauer des Coachings hängt vom Coachingthema und der Komplexität des Coachinganliegens ab. Je nach individueller Vorliebe und zeitlichen Dringlichkeit bearbeiten wir Ihr Thema innerhalb von wenigen Sessions (in der Regel turnusmäßige 90 min Sessions – onsite, offline oder hyprid) oder auch in einem Kompakt-Coaching innerhalb von 2 vollen Tagen, was den Vorteil hat, innerhalb sehr kurzer Zeit unterschiedliche Veränderungen und eine (systemische) Neuausrichtung zu erwirken. Um jedoch auch im Kompakt-Format eine nachhaltige, neue Selbstorganisation und erfolgreiche Umsetzung zu gewähren, sind turnusmäßigen Sparring-Sessions die Regel.

Auch wenn es das klare Ziel ist, dass der Coach irgendwann überflüssig wird, weil die/der Coachee in der Lage ist, sich selbst erfolgreich zu führen und zu organisieren, sind Recap-Sessions in größeren Abständen (halbjährlich, jährlich) nicht unüblich, um im Laufe des Veränderungsprozesses entstandene "blinde Flecken" zu beheben und die individuelle Erfolgsstrategie gegebenenfalls anzupassen.

Was kostet das Coaching?

Die Kosten für das Coaching setzen sich aus dem Zeitaufwand, der Personenanzahl und den optionalen Setting-Leistungen wie Location, Catering, Räumlichkeiten etc. zusammen. Grundsätzlich kann hierzu erst im bzw. nach dem Kennenlerngespräch eine detaillierte Aussage getroffen werden.

Zudem ist es für Einzelpersonen auch möglich, Coaching-Pakete zu Vorzugskonditionen zu buchen oder spezielle Vereinbarungen als Rahmenvertrag mit Unternehmen oder Organisationen zu treffen.

Ohne Frage ist Coaching keine kostengünstige Angelegenheit, aber wohl das, für einen selbst lohnenswerteste Investment. Wie schnell und ohne zu zögern, investieren wir in materielle Dinge mit, zumindest diskutierbarem ROI (Return on Investment) – Investitionen in die persönliche Entwicklung lohnen sich nicht zuletzt kurzfristig in Bezug auf die eigene, systemische Zufriedenheit, sondern auch als mittel- und langfristiger geldwerter Vorteil bzw. Return, da die berufliche Entwicklung signifikant unterstützt wird.

Dies nur als kleine Anmerkung, da dies für Viele und auch für mich selbst in der Abwägung möglicher Investments eine entscheidende Rolle spielt.

Da gezielt Hoch- und Spezialbegabte oder auch Non-Profit-Organisationen, die das Honorar finanziell nicht stemmen können, unterstützt werden sollen, sind in bestimmten Fällen auch pro bono Coachings möglich – sollte dies bei Ihnen der Fall sein, nehmen Sie bitte Kontakt auf.

Wie läuft ein Kennenlerngespräch ab?

Im Mittelpunkt stehen Ihr Coaching-Thema sowie die Erwartungen an unsere Zusammenarbeit. In einem telefonischen Austausch oder via Teams skizzieren Ihr Coaching-Thema und lernen mich, mein Coaching-Verständnis und mögliche Ansätze bzw. unterschiedliche Vorgehensweisen kennen.

Gemeinsam können wir auf die Weise einfach und innerhalb kurzer Zeit herausfinden, ob eine Zusammenarbeit fachlich und menschlich Sinn macht – denn neben der Expertise des Coaches, der Motivation der/des Coachees ist die persönliche Passung und grundsätzliche Sympathie ein entscheidender Faktor, ob die Coaching-Beziehung Erfolg verspricht.

In ausgewählten Fällen ist auch möglich, eine unverbindliche, kostenneutrale Coaching-Kennenlern-Session zu vereinbaren, um sozusagen "on-the-fly" zu erkennen, ob Sie das Coaching passen könnte.

Was sind die Aufgaben eines Coaches?

Der Coach ist für den Ablauf der Coaching-Sessions verantwortlich und begleitet die/den Coachee bei seiner individuellen Lösungsfindung bzw. Veränderung. Er unterstützt seine Klient:in mithilfe von wissenschaftlichen oder evidenzbasierten Modellen bei der Reflexion, beim Perspektivwechsel und Erkenntnisgewinn, ohne jedoch durch seinen eigenen Blick auf die Situation, seine Assoziationen und Interpretationen bei der Konzeption der Ziele, Handlungspläne und deren Umsetzung zu beeinflussen.

Er versteht sich somit als „Handwerker“ und stellt sein Know-how und hilfreiche Tools zu Verfügung und fungiert sozusagen als "Spiegel für blinde Flecken", sodass die/der Coachee den eigenen Weg find und beschreiten kann. Er hat zudem den Anspruch, dass der/die Klient:in in der Lage ist, sich zukünftig selbst erfolgreich zu organisieren, ohne wieder in alte Muster zu verfallen – im besten Fall "macht sich" der Coach irgendwann überflüssig.

Sollte ein Coach zertifiziert sein?

Ja, eine fundierte Ausbildung ist die Grundlage für ein erfolgreiches, zielführendes Coaching. Insbesondere da der Coaching-Markt hochgradig intransparent und fragmentiert ist, und darüber hinaus der Begriff „Coach" oder "Business Coach" als Berufsbezeichnung nicht geschützt ist, stellt die Zertifizierung den Nachweis hinsichtlich der erworbenen Qualifikationen dar.

Zudem sind im Business Coaching regelmäßige Fortbildungen empfehlenswert und die beruflichen Erfahrungen des Coaches von Relevanz, da eine gewisse inhaltliche Expertise ein erfolgreiches Coaching unterstützen kann – aber nicht indem der Coach aufgrund seines Erfahrungsschatzes Handlungsempfehlungen ausspricht, sondern dies als Hintergrundwissen nutzt, um die/den Coachee in seiner eigenverantwortlichen Lösungsfindung zu begleiten. Somit sollte sich der Coach über seine Rolle bewusst und in der Lage sein, im Coaching-Prozess zwischen seiner Funktion als Coach und Berater zu trennen.

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